Die BND-Zentrale in Berlin (edition ost) (German Edition) by Gotthold Schramm

By Gotthold Schramm

Der Bau ist gewaltig und teuer. Das provoziert die Frage: wozu? Warum braucht die Bundesrepublik einen Geheimdienst, der hinsichtlich seiner Größe mit denen der international operierenden Großmächte konkurriert? Gotthold Schramm, der die Entwicklung kritisch beobachtet, nimmt dies als politische Zäsur. Deutschland will mit seinem Geheimdienst auf der Weltbühne mitspielen, um seine Interessen auch international durchzusetzen. Angesichts der Pannen des BND in den letzten Jahrzehnten steht dahin, ob dies gelingen wird. Aber zunächst demonstriert Deutschland mit der neuen BND-Zentrale Stärke und Anspruch. Ehe es auch in der Chausseestraße einmal heißen wird: "Ich will meine Akten!"

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'Wir sind auf einem Vulkan': Napoleon und Bayern (German by Thomas Schuler

By Thomas Schuler

„Wir sind auf einem Vulkan“, so fasste Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I. und ein großer Napoleon-Hasser, die scenario Bayerns unter dem Korsen zusammen. Tatsächlich veränderte sich Bayern zu dieser Zeit in zuvor ungeahntem pace. In diese Jahre fallen die Erhebung zum Königreich, enorme territoriale Zugewinne und innere Reformen. Ohne Napoleon würde Bayern heute anders aussehen. Zugleich zog Napoleon die Ressourcen des Landes erbarmungslos für seine Feldzüge heran. Zahlreiche Bayern ließen in Russland ihr Leben. Spannend und anschaulich führt dieses Buch durch die ereignisreichen Jahre zwischen 1789 und 1816, lässt vor den Augen des Lesers Schlachten diplomatische Winkelzüge sowie das oftmals bittere Erleben der bayerischen Bevölkerung wiedererstehen und zeigt die vielfältigen Bezüge dieser Geschichte zur Gegenwart. Am Ende wechselte Bayern gerade noch rechtzeitig die Seiten, so dass der Tanz auf dem Vulkan doch noch ein gutes Ende nahm.

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Der Motor der afrikanischen Entwicklung? Die Republik by Janina Fein

By Janina Fein

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - zone: Afrika, be aware: 2,3, Universität Hamburg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Die politische und ökonomische Entwicklung in Afrika südlich der Sahel-Zone, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen des politikwissenschaftlichen Hauptseminars
„Politische und ökonomische Entwicklung im südlichen Afrika“ unter der Leitung von Prof.
Dr. twine Jakobeit im Wintersemester 2006/2007. Exemplarisch befasst sie sich mit der
regionalen politischen und wirtschaftlichen Macht der Republik Südafrika und versucht, diese
darzustellen und zu beleuchten.
Der Schwerpunkt dieser Hausarbeit liegt auf den Machteinflüssen Südafrikas in der Southern
African improvement group (SADC). Folgende Fragen sollen dabei als Leitfaden dienen
und in ihren Ansätzen in den einzelnen Kapiteln geklärt werden: Wie ist die politische und die
wirtschaftliche Ausgangslage der Republik Südafrika? Welche Auswirkungen haben diese auf
den Prozess der Regionalisierung im gesamten südlichen Afrika und wie schlagen sich die
Ausgangsbedingungen in der Regionalorganisation SADC nieder? Eine Grundlage zum
Verständnis der weiteren Kapitel soll in Kapitel 2 geschaffen werden. Die politischen und
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der establishment sind eine wichtige Grundlage für
die Entwicklung des Landes. Zudem wird in einem kurzen Absatz auf die aktuelle politische
Situation eingegangen, um die momentane Ausgangssituation zu verdeutlichen. In Kapitel 3
werden die Grundzüge der Regionalisierung dargestellt – zum einen die zwei
Regionalisierungswellen in den letzten vier Jahrzehnte, zum anderen wird speziell die
Regionalisierung in Südafrika erläutert. Wie hat sich die Regionalisierung entwickelt in der
Sub-Sahel-Zone, was once sind die Vor- und Nachteile dieser Welle gewesen und welche Rolle
spielt die Republik Südafrika in diesem Zusammenhang? Welche Macht hat die Republik in
der entstandenen Regionalorganisationen SADC? Mit dieser Thematik wird sich Kapitel 4
beschäftigen. Darin wird speziell darauf eingegangen, welchen Machtfaktor Südafrika
politisch und wirtschaftlich in dieser Institutionen ausübt und wie dieses von anderen Staaten
aufgefasst wird. Eingegangen wird auch in einem kurzen Abriss auf die Historie der SADC
und deren Entwicklung.
Abschließend werden im Fazit (Kapitel five) noch einmal die Schlussfolgerungen zur regionalen
politischen und wirtschaftlichen Macht der Republik Südafrika zusammengefasst und
basierend darauf sowie auf den gesamten recherchierten Informationen der Versuch einer
Bewertung dieser potentiellen Macht, seiner Akteure und Aktionen vorgenommen.

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Wechselbeziehung formeller und informeller Institutionen by Theresa Matlage

By Theresa Matlage

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, word: 1,7, Universität Witten/Herdecke (Wirtschaftsfakultät), Veranstaltung: Neue Institutionen der Ökonomie , Sprache: Deutsch, summary: Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung
2.Definition formeller und informeller Institutionen nach North
3.Einflussmöglichkeiten von formellen Reglungen auf informelle Regelungen
4.Einflussmöglichkeiten von informellen Regelungen auf formelle Regelungen
5.Schluss

In der mikroökonomischen Theorie geht guy von einem Menschen aus, der in allen Situationen seines Handelns als homo oeconomicus dargestellt wird . Bei dieser Annahme des homo oeconomicus wird von perfekter Rationalität der handelnden Akteure auf foundation von vollkommenen Informationen ausgegangen. Entscheidungen werden nach fest geordneten Präferenzen im Rahmen der Restriktion ihrer Ressourcen getroffen und nutzenmaximierend umgesetzt.
Für Wissenschaftler der „Neuen Institutionen Ökonomie“ ist eine solche Verhaltensannahme ausgeschlossen. Sie vertreten vielmehr die those, dass „Institutionen den Austausch unter Akteuren strukturieren“. Fraglich ist jedoch, wie Institutionen zu definieren sind und vor allem was once sie für eine Bedeutung für unsere Gesellschaftsstruktur haben.
Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, zunächst zu erläutern, in wie fern Institutionen in der Gesellschaft überhaupt existieren. Dabei soll auf die Differenzierung des Begriffs „Institution“ von North zwischen formellen und informellen Institutionen theoretisch und mit Praxisbeispielen eingegangen werden.
Im darauffolgenden Abschnitt wird die Existenz von formellen und informellen Institutionen vorausgesetzt und es wird diskutiert, in wieweit Institutionen neben der Gesellschaft herlaufen oder sogar die Gesellschaft prägen können. Differenziert guy wie North zwischen formellen und informellen Institutionen, gilt es zu betrachten, wie diese beiden Formen von Institutionen miteinander zusammenhängen und ob sie sich schließlich sogar wechselseitig beeinflussen können.
Im Zuge dieser Hausarbeit wird versucht, genau eine solche Wechselbeziehung zwischen formellen und informellen Institutionen zu untersuchen. Ziel soll es sein, sowohl den Einfluss von formellen auf informelle Institutionen, als auch den Einfluss von informellen auf formelle Institutionen zu beleuchten. Im Zuge dessen sollen optimistic als auch adverse gegenseitige Einflussmöglichkeiten der Institutionen dargestellt werden und ein Wechselzusammenhang zwischen den formellen und informellen Institutionen herausgearbeitet werden. Hierbei sollen aktuelle und historische Beispiele versuchen, das Wechselspiel zwischen den Institutionen genauer zu betrachten.

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Kritik der Tafeln in Deutschland: Standortbestimmungen zu by Stefan Selke

By Stefan Selke

Lebensmitteltafeln in Deutschland befinden sich im Schnittpunkt vielfältiger Interessen und sind Projektionsfläche heterogener Meinungsbilder. Die Entwicklung des Tafelsystems ist dabei weder zufällig noch selbstoptimierend. Seit es auch kritische Thesen zu Tafeln gibt, hat sich der Diskurs über die Tafeln und deren gesellschaftliche Funktion erkennbar ausdifferenziert. Es kam zu einem Paradigmenwechsel in der Wahrnehmung von Praktiken und Folgen bürgerschaftlichen Engagements bei Tafeln. Die in diesem Band versammelten Beiträge belegen die Vielfalt dieser kritischen Ansätze. Tafeln werden dabei aus den theoretischen Perspektiven von Armutsforschung, Sozialpolitik, Sozialethik sowie der sozialwissenschaftlichen Nutzerforschung, aber auch unter Berücksichtigung praktischer Erfahrungen der Sozialen Arbeit vorgestellt. Ziel ist es, einen Beitrag zur meinungspluralen Diskussion über den zukünftigen Stellenwert existenzunterstützender Angebote zu leisten.

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Russland: Einführung in das politische System und Vergleich by Jürgen Hartmann

By Jürgen Hartmann

Das politische approach Russlands steht im Mittelpunkt dieses Buches. Beginnend mit einer Rückschau auf die historischen Wurzeln des heutigen Russlands im Zarenreich und in der Sowjetunion, schildert es anschließend die politische Kultur, stellt das Regierungssystem vor und wendet sich ausführlich den Herrschaftspraktiken und den wichtigsten politischen Akteuren zu. Es ist üblich, Russland im Vergleich mit den westlichen Demokratien zu bewerten. Dieses Buch wählt eine andere Perspektive: Russland als einer neben anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Der zweite Teil dieses Buches enthält Kurzporträts weiterer postsowjetischer Staaten, im einzelnen der Ukraine, Weißrusslands sowie der Staaten des Kaukasus und Zentralasiens.​

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Die externe Demokratisierungspolitik der EU im by Maximilian Mai

By Maximilian Mai

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, notice: 1,1, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institute of Oriental Studies), Veranstaltung: advent to the political heritage of islamic international locations, Sprache: Deutsch, summary: Als die Ereignisse des Arabischen Frühlings die Welt in Erstaunen und betagte Autokraten in Panik versetzten, hatte guy in den europäischen Hauptstädten die Lage noch gar nicht richtig begriffen. Während die französische Außenministerin Michèle Alliot-Marie dem tunesischen Diktator Ben Ali noch drei Tage vor seiner Flucht französisches „know-how“ zur Aufstandsbekämpfung anbot, folgten aus Brüssel nur zögerliche und widersprüchliche Reaktionen . Innerhalb weniger Wochen fielen nicht nur jahrzehntealte Regime, sondern auch die Glaubwürdigkeit der EU-Mittelmeerpolitik in sich zusammen. Diese hatte sich trotz proklamierter Förderung von Demokratie und Menschenrechten auf die enge Kooperation mit den Autokratien des arabischen Raumes gestützt, statt um Menschen- ging es bald nur noch um Schürfrechte. Seitens der ecu ging guy von drei zentralen Annahmen aus: Erstens seien die autokratischen Regime extrem stabil, wohingegen zweitens die einzige competition aus radikalen Islamisten bestehe und es drittens keine handlungsfähige Zivilgesellschaft gebe. Dies rechtfertigte die einseitige Durchsetzung eigener Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen auf Kosten der letzten Endes faktischen Aufgabe der Demokratisierungspolitik. Dennoch erhob sich simply in diesem Augenblick jene nicht vorhanden geglaubte Zivilgesellschaft und forderte Demokratie. Dies führte der european ihr doppeltes problem schmerzlich vor Augen: Es wurden weder Demokratie noch Stabilität geschaffen, die Union hat sowohl normativ als auch realpolitisch versagt und steht vor dem „Scherbenhaufen einer verfehlten Regionalpolitik“ .
Mehr als drei Jahre nach Beginn der umwälzenden Ereignisse stellt sich nun die Frage nach der Zukunft der Gemeinschaftspolitik im Mittelmeerraum: Ist die Union in der Lage aus ihren Fehlern zu lernen und alte Handlungsmuster zu überwinden? Gibt es nach dem Arabischen Frühling einen grundlegenden Wandel in der EU-Mittelmeerpolitik?

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Die "Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik" der by René-André Kohl

By René-André Kohl

Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, observe: 2,0, Universität Kassel, one hundred sixty five Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Mit dieser Arbeit soll die Entwicklung der europäischen Vergemeinschaftung von der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl bis hin zur Europäischen Union der 27 aufgezeigt werden. Die Europäische Union stellt in ihrer politischen wie wirtschaftlichen Bedeutung als Folge ihrer Zusammensetzung aus Nationalstaaten ein besonderes Einflussmedium dar, dass sich in den vergangenen Jahren zunehmend im internationalen Auftreten einheitlich gestaltet. Die Einflussnahme und die Sonderstellung einzelner Mitgliedsstaaten bieten für die ‚Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik’ der Europäischen Union Chancen aber auch Konfliktpotential.

Um die politische Beteiligung der ecu an einem direkten Beispiel sichtbar zu machen, bietet sich der israelisch-palästinensische Konflikt an. Dieser Konflikt beherrscht den Nahen Osten ebenso lange, wie die europäische Integration in Europa fortschreitet. In diesem Konflikt treten Einflüsse von internationaler Seite, durch die Vereinten Nationen, durch führende Wirtschaftsnationen und durch benachbarte arabische Länder und Organisationen deutlich zutage.

Diese internationalen Vermittlungsversuche prägen das schwankende Verhältnis zwischen Israelis und Palästinensern von Annäherung und Distanzierung, von Anerkennung und Vertreibung seit der Entstehung des Staates Israel nachhaltig.

Die Europäische Union hat sich im Laufe ihrer Entwicklung auf den verschiedensten Politikfeldern mit diesem Konflikt befasst und betätigt sich vornehmlich ökonomisch und finanziell an den Verhandlungen. Ob die european als selbsternannter globaler Akteur aktiver in die Friedensverhandlungen intervenieren sollte oder ob das Maß der Interaktion zwischen den Konfliktparteien und der ecu angemessen ist, soll diese Wissenschaftliche Hausarbeit differenziert erarbeiten.

Durch die Präsentation der für den israelisch-palästinensischen Konflikt bedeutsamen Politikbereiche der Europäischen Union soll eine Grundlage vermittelt werden, die es ermöglicht, sich dem in der Arbeit folgenden historischen Einblick über den Nahost-Konflikt kritisch zu widmen und aus den Erfahrungen der Vergangenheit Schlüsse und Prognosen für die Zukunft zu entwickeln.

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Der Antisemitismus der Hamas (German Edition) by Natascha Krisch

By Natascha Krisch

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - zone: Naher Osten, Vorderer Orient, be aware: 1.00, Universität Wien (Political Science), Veranstaltung: Konzepte und Theorien über den israelisch-palästinensischen Konflikt, Sprache: Deutsch, summary: Über den Antisemitismus der Hamas zu schreiben, bedeutet sich mitten in einem Diskurs über den „Neuen Antisemitismus“ zu befinden, der „nicht einfach durch vermeintlich wertneutrale wissenschaftliche Beiträge objektiviert werden kann“.

Es ist strittig, ob dieser geistige islamische Antisemitismus mit eine Ursache ist für den Teufelskreis des Nahostkonflikts oder ob er – so die andere Herangehensweise – ein temporäres Begleitprodukt des militärisch-politischen Konfliktes ist, additionally als eine reine Folge dieses Konfliktes zu verstehen ist. Diese Debatte wird sogar auf akademischer Ebene von Emotionen be- und geleitet. Anscheinend gibt es nur zwei Seiten: die pro-palästinensische oder die pro-israelische.

Auf den folgenden Seiten wird versucht die verschiedenen Positionen miteinander in Kommunikation zu bringen. Ich möchte allerdings vorwegnehmen, dass meiner Meinung nach Antisemitismus eine gesellschaftliche Realität der Hamas darstellt, die über eine historische Kontextualisierung rekonstruiert werden kann.

In meiner Arbeit stellt Antisemitismus den entscheidenden (analytischen) Bezugsrahmen für die Interpretation der Hamas dar. Für andere Positionen ist dies nicht unbedingt eine zentrale analytische Kategorie im Verständnis des politischen Islams in den palästinensischen Gebieten.

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