Grenze als Ressource: Die soziale Organisation von Schmuggel by Bettina Bruns

By Bettina Bruns

Hinleitung Im Dezember 2007 sitze ich in einem Berliner Café. Während des Gesprächs mit 1 der Cafébesitzerin holt diese beiläufig ein Zigarettenpäckchen der Marke „Jin Ling“ hervor. Dabei handelt es sich um in der russischen Exklave Kaliningrad hergestellte Tabakwaren. Die „Jin Ling“ würde sie immer von einem Vietnamesen erwerben, der in einer S-Bahn-Station die Stange für 18 Euro, einzelne Päckchen für zwei Euro verkaufe. Ich erzähle ihr von meiner mehrmonatigen Feldforschung an der Grenze zu Kaliningrad, auf der diese Arbeit beruht, und schildere dabei, wie sich Bewohner der von hoher Arbeitslosigkeit betroffenen grenznahen Gebiete durch den Zigarettenschmuggel von Russland nach Polen auf eigene Rechnung ein wenig Geld dazuverdienen. Das sei ja interessant, meint die Cafébesitzerin. Sie hätte - mer ein schlechtes Gewissen, dass sie durch den Kauf von „Jin Ling“ die organisi- te mafiöse Kriminalität unterstütze. Dass sie durch ihren Zigarettenkauf aber unter Umständen den von Armut bedrohten Menschen an der EU-Außengrenze helfe, auf diese Idee sei sie noch gar nicht gekommen. Diese Begebenheit lässt die Komplexität des heutigen Zigarettenschmuggels erahnen, der sowohl die Europäische Union (EU) als auch angrenzende Staaten umfasst. Waren und Menschen überqueren oft mehrere Staatsgrenzen, bis die Zi- rette von ihrem Fertigungsort zum Konsumenten gelangt. An der weit verzweigten Handelskette verdienen viele Personen in vielen Ländern und in unterschiedlichen Funktionen: Verkäufer, Transporteure, Lageristen, um nur einige von ihnen zu nennen. Letztlich lohnt sich der Kauf von Schmuggelware auch für den finish- nehmer, was once die Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit des Schmuggels ist.

Show description

Transformationen des Deutschunterrichts: Interviewstudien zu by Carolin Führer

By Carolin Führer

Carolin Führer zeigt, inwieweit Schulunterricht von Lehrenden zur individuellen didaktischen Konzeption und Verarbeitung gesellschaftlich forcierter Transformationsprozesse genutzt wird. Durch eine qualitative Untersuchung narrativer Techniken gegen Ende der DDR bis zum Kompetenz- und Medienwandel nach der Jahrtausendwende belegt die Autorin, dass selbstreflexive Auseinandersetzungen mit der eigenen Sozialisation und Mentalität seitens der Lehrenden zu einem bislang vernachlässigten Zentralmoment deutschdidaktischer Modellierungen gehören. Daraus ergeben sich neue Perspektiven auf die kulturelle und pädagogische Entwicklung der neuen Bundesländer sowie die Sozialisationsfunktion historischen Lehrens und Lernens.

Show description

Das Gewaltmonopol der Polizei im Spannungsverhältnis by Katrin Schulze

By Katrin Schulze

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, business enterprise, be aware: 1,0, Universität Potsdam (Sozialwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Soziologie der Polizei, eleven Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die Polizei ist zweifelsohne das „Hauptexekutivorgan“ des staatlichen Gewaltmonopols, denn im Gegensatz zu quickly allen anderen Organen oder Personen ist der Polizei die Anwendung unmittelbarer Gewalt durch unmittelbaren Zwang innerhalb gesetzlicher Grenzen erlaubt, unter anderem auch die zeitweilige Außerkraftsetzung von Grundrechten. Nur wenige Gewalthandlungen sind ihr grundsätzlich untersagt. In der Bundesrepublik Deutschland sind es Exekution und Folter. Die Polizei hat in den meisten Staaten die Aufgaben die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und als Strafverfolgungsbehörde zu agieren.
Die Probleme die sich mit der Ausübung des Gewaltmonopols ergeben, sollen in dieser Arbeit erläutert werden. Das challenge der Polizei als Freund und Helfer auftreten zu wollen, dabei aber immer Staatsdiener zu bleiben, sowie der Missbrauch des Gewaltmonopols werden ebenso thematisiert, wie persönliche Defizite, politische Einmischung und gesellschaftliches Ansehen der establishment Polizei. Um den aufgezeigten Defiziten und Problemen entgegenzuwirken, sollen im zweiten Teil der Arbeit Lösungsansätze dargelegt werden.

Show description

Ökonomisierung in der Moderne: Sozialer Wandel im Kontext by Timo Evers

By Timo Evers

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, word: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: RIsiko, Politik und Soziale Regulierung, Sprache: Deutsch, summary: Der Staat in der Moderne steht vor großen Herausforderungen. Zunehmende Vernetzung in Bereichen wie Logistik, Handel und Kommunikation, bei stetig steigenden Bevölkerungszahlen, haben dazu geführt, dass Verwaltungen riesige Apparate geschaffen haben, um der Organisationsfunktion weiter gerecht zu werden. Diese Apparate sind vor allem auf Kontrolle durch standardisierte Vorgänge ausgelegt, die es ermöglichen, relativ frei von qualitativen Analysen jeden Einzelfall behandeln zu können. Diese Ordnung der Bürokratie gerät allerdings immer mehr in die Kritik und gilt in manchen Verwaltungen mittlerweile als nicht mehr umsetzbar. Vor allem steht aber die Bürokratisierung verschiedenster Lebensbereiche in der Kritik: „Ein Staat kann ohne Ämter und bürokratische Methoden nicht auskommen. Und da die gesellschaftliche Zusammenarbeit ohne einen bürgerlichen Staat nicht funktionieren kann, ist ein gewisses Maß an Bürokratie unerläßlich. Nicht den Bürokratismus als solchen verübeln die Leute, sondern das Eindringen der Bürokratie in alle Bereiche des menschlichen Lebens und menschlicher Betätigungen. Der Kampf gegen die Eingriffe der Bürokratie ist im Wesentlichen ein Aufstand gegen die totalitäre Diktatur. Es ist eine unzutreffende Bezeichnung, den Kampf für Freiheit und Demokratie als einen Kampf gegen die Bürokratie zu bezeichnen.“ (von Mises 2004: 34)
Als Gegenkonzept der Moderne, welches vor allem in den 1990er Jahren durch das New Public administration vorangetrieben wurde, gilt die Verbetriebswirtschaftlichung bzw. Ökonomisierung der verschiedenen Verwaltungsapparate. „Der Begriff der Ökonomisierung bezeichnet die organisatorische Neuordnung staatlicher Verwaltungen, bei der durch interne Rationalisierung und die Übernahme marktpreissimulierter Kosten-Ertrags-Kalküle angestrebt wird, die Qualität öffentlicher Dienstleistungen zu verbessern und gleichzeitig deren Produktionskosten zu senken.“ (Socialinfo web) Diese Neuordnung, vor allem bedingt durch ökonomische Politik, gilt als weltweite neoliberale Initiative und wurde manchen Staaten durch IWF und WTO Auflagen auch zwangsweise angeordnet, wobei durchaus zu beachten ist, dass Ökonomisierung auch als reine Ideologie erhebliche hegemoniale Wirkungen entfaltet (vgl. Pelizzari 2002: 96). Angetrieben wurde und wird sie durch „Staatsverschuldung und Budgetdefiziten sowie einer verschärften internationalen Standortkonkurrenz“ (ebd.: 96), durch welche öffentliche Dienste und die öffentliche Verwaltung als teuer...

Show description

Herbert Marcuses Gesellschaftskritik in "Der eindimensionale by Yvonne Rudolph

By Yvonne Rudolph

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, notice: 2, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am major (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: V Zur Geschichte soziologischer Theorien. Sozialcharaktere in der Geschichte d. bürgerl. Gesellschaft nach 1945, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Studie handelt von Herbert Marcuses Gesellschaftskritik in „Der eindimensionale Mensch“ aus dem Jahr 1967. Wie es im Vorwort der Herausgeber Heinz Maus und Friedrich Fürstenberg heißt, unternimmt die Soziologie nicht nur den Versuch, Beobachtungen über Gesellschaft und die sozialen Beziehungen ihrer Individuen anzustellen, sondern strebt nach „Erkenntnis sozialer Gegenwartsprobleme“. Diesen Anspruch verwirklicht Herbert Marcuse, indem er gesellschaftliche Zustände zugespitzt darstellt. Mit seinen Ergebnissen möchte er zur „Verbesserung der menschlichen Lage“1 beitragen:

„Im Brennpunkt meiner examine stehen Tendenzen in den höchstentwickelten gegenwärtigen Gesellschaften. Es gibt weitere Bereiche innerhalb und außerhalb dieser Gesellschaften, wo die beschriebenen Tendenzen nicht herrschen- ich würde sagen: noch nicht herrschen. Ich entwerfe diese Tendenzen und biete einige Hypothesen, nichts weiter.“2

Ziel dieser Arbeit ist, einerseits die zentrale Argumentation in Herbert Marcuses „Der eindimensionale Mensch“ vorzustellen, andererseits zu hinterfragen, inwiefern Marcuse konkrete Lösungsansätze zur Verbesserung der gesellschaftlichen state of affairs bereithält. Ebenso werde ich überlegen, ob Marcuses Darstellung der Industriegesellschaft der späten Sechziger Jahre, auf die heutigen Verhältnisse übertragbar ist, oder ob nicht auch Marcuse unter dem Eindruck des kalten Krieges und der Nationalsozialistischen Diktatur, die ihn 1933 zur Emigration zwang, eine allzu pessimistische und gleichfalls ideologisch gefärbte Sicht propagiert. Denn, es bleibt, wie ich meine, nicht dabei, dass Marcuse, in einem doch sehr politischen Terrain, lediglich „Tendenzen entwirft“ und sich damit begnügt einige harmlose „Hypothesen“ zu formulieren.

Marcuses Gedanken über das Individuum und seine Rolle in der späten Industriegesellschaft, werde ich u.a. mit Hilfe von Claus Daniels „Die Einebnung des heroischen Subjekts (Einige reason bei Adorno und Marcuse)“3 reflektieren.

1 Siehe Marcuse, Herbert: „Der eindimensionale Mensch“, Soziologische Texte, Band forty. Hrsg. von Heinz Maus und Friedrich Fürstenberg. Neuwied / Berlin 1967, S. 12.

2 Ders., S. 20.

3 Daniel, Claus: „Die Einebnung des heroischen Subjekts (Einige purpose bei Adorno und Marcuse)“ In: „Theorien der Subjektivität. Einführung in die Soziologie des Individuums.“ Frankfurt am major/ ny 1981.

Show description

"Odysseus" Mythos und Aufklärung (German Edition) by Wolfgang Sebastian Weberitsch

By Wolfgang Sebastian Weberitsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, notice: 1.00, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung), Sprache: Deutsch, summary: Max Horkheimer und Theodor W. Adorno sind die „wichtigsten Repräsentanten der der sogenannten Frankfurter Schule […] für die ihr gemeinsam verfaßtes Hauptwerk steht, die Dialektik der Aufklärung “ (FORST, 2008, S. 274). Horkheimer und Adorno verband das Thema, „wie in der Zusammenarbeit von Philosophie und kritischer Sozialwissenschaft die Frage nach der Einrichtung der Gesellschaft zu beantworten sei; und gemeinsam kamen sie zu dem Schluß, daß angesichts der gesellschaftlichen Katastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts die zentrale philosophische Aufgabe in einer Kritik der Vernunft selbst lag, die jenem Verhängnis ihrer Meinung nach nicht äußerlich gegenüberstand“ (FORST, 2008, S. 274). guy kann davon ableiten, dass es im zwanzigsten Jahrhundert, durch den Einfluss der Kulturindustrie, der Menschheit nicht gelang in einen menschlichen Zustand einzutreten. Das Denken Horkheimers wie auch Adornos ist nichts anderes „als das Schicksal der Vernunft der Moderne“ (FORST, 2008, S. 274).

Show description

Identität in Sprachphilosophie und Literatur: Die by Daniela Steinert

By Daniela Steinert

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, word: 1,0, Universität Lüneburg, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Schon lange gibt es nicht mehr nur das autonome menschliche Subjektbild, sondern auch die Frage nach der Determinierung und der Konstruktion des Menschen, der menschlichen Identität und der Wirklichkeit: Inwiefern ist es möglich, sich selbst zu bestimmen? Ist es nicht vielmehr so, dass jede Identität bereits vorgegeben ist durch Gesellschaft, Bestimmungen, Sprache? Das menschliche Subjekt wird in diesem Denken dezentralisiert und verdrängt – so spricht Michel Foucault von dem Diskurs, der „die Macht, deren guy sich zu bemächtigen sucht“, darstellt. Wie
bei Judith Butler ist es hier der Diskurs, der wuchert, der dem Menschen bereits vorausgeht, Bedeutungen zuweist und dem Menschen so seine Zentralstellung nimmt. Sie spricht von politischen Kategorien, die durch Sprache erzeugt werden.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dieser Frage nach der Konstruktion von Identität. Der autonome Mensch wird bezweifelt und es soll die Frage gestellt werden: Inwiefern ist das menschliche Subjekt gesellschaftlich, sprachlich und kulturell determiniert und erzeugt? Ist eine eigene Identität überhaupt möglich? Grundlage zur Bearbeitung dieses Themas sind zum einen die Ausführungen Judith Butlers und zum anderen das Buch „Lust“ von Elfriede Jelinek. Die Sprache erhält hier auf zwei Arten Bedeutung: Performativ konstituiert sie bei Judith Butler den Menschen – die Identität entsteht durch Sprache. Elfriede Jelinek spielt wiederum nicht nur mit der Schaffung von Identität durch die Gesellschaft, sondern auch mit der Sprache, die sie einsetzt – so erschafft sie Figuren.

Thematisiert wird bei beiden Autorinnen vor allem die Frau als Kategorie der Gesellschaft, deren Natürlichkeit in Frage gestellt wird. Diese Arbeit soll sich deshalb vor allem auf die Gender- Diskussion beziehen, additionally die Relativität der Geschlechter aufzeigen. Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Sprachphilosophie – John L. Austin und Judith Butler werden als Sprachphilosophen herangezogen. Im zweiten Teil der Arbeit wird anschließend unter Berücksichtigung der sprachphilosophischen Eindrücke das Buch „Lust“ von Elfriede Jelinek auf die Identität, den Charakter „Frau“ hin untersucht: Wie wird die Geschlechtertrennung und die Identitätskritik literarisch verarbeitet? Dem übergeordnet steht die Frage nach der Möglichkeit einer Persönlichkeit und Identität im Raum: Kann der Mensch sich selbst bestimmen oder ist das menschliche Subjekt ganz und gar gesellschaftlich und diskursiv erzeugt?

Show description

Symbolische Interaktion von George Herbert Mead (German by Janosch Bülow

By Janosch Bülow

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, be aware: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Sozialisation der ausdifferenzierten Gesellschaft, Sprache: Deutsch, summary: Im Rahmen des Seminars „Sozialisation in der ausdifferenzierten Gesellschaft“ wurden verschiedene Theorien der Sozialisation von Referatsgruppen bearbeitet und vorgestellt. Meine Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit der Sozialisationstheorie von George Herbert Mead, die er Symbolischer Interaktionismus nannte.
Als Einstieg für meine Ausarbeitung wähle ich, parallel zum Referat, einen biografischen Abriss, der sich bezogen auf Herkunft, Werdegang und Entstehung der späteren Theorie als aufschlussreich herausstellte. Anschließend soll erläutert werden, was once der Begriff der Symbolischen Interaktion ausdrücken möchte. Hierzu wird genauer beschrieben, warum Symbole für Kommunikation unerlässlich sind und was once Mead unter Interaktion verstand. Da Sprache nur eine der drei Sozialisationsstufen ist, sollen anschließend die anderen bei-den, das Play und das video game, erklärt werden. Hierzu möchte ich in Anlehnung an den textual content Baumgarts versuchen, die theoretischen Überlegungen durch alltägliche Beispiele aus der Welt der Kinder zu verdeutlichen. Nach dieser Beschreibung, wie durch Spiel und Wett-kampf, das Einnehmen von Rollen sowie die Verinnerlichung allgemeiner Erwartungen Identität entsteht, sollen im Anschluss die zwei Phasen der Identität untersucht werden. Diesbezüglich soll erarbeitet werden, welche Merkmale personale und soziale Identität aufweisen und wie diese sich gegenseitig beeinflussen und so ausschlaggebend für die Identitätsentwicklung werden. Als Grundlage für diesen Hauptteil werden die Texte von Baumgart und Mead aus dem Werk „Theorien der Sozialisation“ (in: Baumgart 2000, 119 – 138) herangezogen.
Anders als dies im Referat geleistet werden konnte, möchte ich auf die Bedeutsamkeit die-ser Theorien für die spätere Arbeitswelt eingehen. Der ebenfalls im verwendeten Buch enthaltene textual content von Tillmann (s.o., 139 – one hundred fifty) liefert aufschlussreiche Ansätze über die Bedeutung von Meads Theorie in der Schule. So ist diese beispielsweise geeignet, um die Struktur von unterrichtlicher Kommunikation zu analysieren, um Etikettierung zu erklären und so darzustellen, wie Schule die Entwicklung der Identität beeinflusst.
Ich möchte noch darauf hinweisen, dass Bezeichnungen wie Lehrer, Schüler, Wissen-schaftler, and so on. als Gruppen- bzw. Berufsbezeichnungen gedacht sind und nicht als ge-schlechtsspezifische Zuweisungen.

Show description

Jugendliches Risikoverhalten: Eine Einführung (German by Jürgen Raithel

By Jürgen Raithel

Das Spektrum jugendlichen Risikoverhaltens konzeptionell zu fassen und zu systematisieren ist Anliegen des Buches. Schwerpunkte bilden hierbei die Konzeption des Risikoverhaltens und verschiedene Erklärungsansätze für jugendliches Risikoverhalten, die dann in einem integrativen Ansatz weitestgehend aufeinander bezogen werden. Weiterhin werden in einem methodisch orientierten Kapitel Erhebungsinstrumente vorgestellt. Abschließend steht die Thematik der Prävention riskanter Verhaltensweisen im Mittelpunkt.

Show description

Zwischen Rausch und Realität: Drogenkonsum im bürgerlichen by Uwe Kemmesies

By Uwe Kemmesies

Zwischen den Extrempolen einer Abhängigkeit und totalen Abstinenz von Drogen entfaltet sich ganz offensichtlich ein breites Spektrum unterschiedlichster Drogengebrauchsformen. Das vorliegende Buch richtet die Aufmerksamkeit auf einen Teilausschnitt dieses breiten Spektrums: auf die Gruppe der kontrollierten Konsumenten illegaler Drogen, die in der Drogenforschung selten Beachtung findet.

Show description