Das erzwungene Paradies des Alters?: Weitere Fragen an eine by Anton Amann,Franz Kolland

By Anton Amann,Franz Kolland

Das Buch ist Fragen gewidmet, die sich heute in der Sozialgerontologie stellen, wenn es um die Bestimmung ihres wissenschaftlichen prestige und um die politische Relevanz ihres Forschens geht. Ihr Gegenstand, das Altern, ist in ungeahntem Maße ein öffentliches Thema geworden, das vielschichtige und widersprüchliche Behandlung erfährt. Eine Mischung aus Idealisierung und Abwertung, aus Zweckoptimismus und Defizitangst durchzieht die vielen Diskussionen und Publikationen über das Altern. Von den Brüchen und Widersprüchen in den gesellschaftlichen Einschätzungen bleibt auch die Sozialgerontologie selbst nicht unberührt. Insbesondere dann nicht, wenn sie sich den Fragen von Nutzen und Kosten, Privilegien und Benachteiligungen, Chancen und Gefährdungen zuwendet. Gegenüber der ersten Auflage sind Weiterungen, Ergänzungen und neue Themen und Methoden aufgenommen worden, in denen die Heterogenität der gesamten Themenstellung zusätzlich offenbar wurde.

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Arbeit in interkulturellen Teams: Erfolgsfaktoren by Sandra Boedeker

By Sandra Boedeker

Die Arbeit in interkulturellen groups wird im Zuge des Zusammenwachsens der Welt zu einem „globalen Dorf“ immer mehr zur Regel. Mit Hilfe eines systemtheoretischen Modells, der „Interkulturellen Personalen Systemtheorie“ (IPS), untersucht Sandra Boedeker interkulturelle, mexikanisch-deutsche groups. Dabei analysiert die Autorin nicht nur das Individuum, sondern auch die Interaktion im group, eingebettet in den Kontext des Unternehmens. Sie arbeitet die challenge- und Erfolgsfaktoren heraus und entwickelt ein pädagogisches Konzept zur Unterstützung der Arbeit in interkulturellen Teams.

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Zu Foucaults "Überwachen und Strafen": Die historische by Sonja Uhl

By Sonja Uhl

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, observe: 1, 7, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Institut für Soziologie ), Sprache: Deutsch, summary: 1.Einleitung

Der Strafvollzug ist ein Thema, das nie an Aktualität verliert. Auch heute noch fehlt es nicht an Diskussionen über die scenario der Gefangenen im Strafvollzug und dessen Qualität. Während es in einigen Ländern noch die Todesstrafe gibt, wird die Bestrafung in Europa vor allem durch Gefängnisstrafe vollzogen. Damit hat sich die artwork der Bestrafung in den letzten dreihundert Jahren grundlegend verändert. Während Ende des 17. Jahrhunderts die Bestrafung aus öffentlicher Folter und Marter sowie Hinrichtungen bestand, bei denen der Körper des Verbrecher zur Schau gestellt wurde, kam es gegen Anfang des 18. Jahrhunderts zur entscheidenden Wende im Strafvollzug. Heute spielt sich der Akt des "Strafens" hinter verschlossenen Türen ab. das zwanghafte, körperliche, isolierende und verheimlichende Modell der Strafgewalt das repräsentative, szenische, zeichenhafte, öffentliche und kollektive Modell verdrängt?"3

2. Das Fest der Martern

Überwachen und Strafen beginnt mit der Schilderung einer grausamen Todesmarter, der öffentlichen Hinrichtung von Francios Damien, der verurteilt wurde, weil er ein (erfolgloses) Attentat auf Ludwig XV. verübt hatte. four Er wurde brutal gefoltert und vor einer Menschenmenge gevierteilt. Im Mittelalter und bis Anfang des 18.Jahrhunderts fand die Bestrafung von Gesetzesübertretern öffentlich statt. Vor aller Augen wurden äußerst grausame Marterstrafen vollzogen. Ende des 17.Jahrhunderts verschwanden diese "peinlichen" Marterstrafen mehr und mehr von der Bildfläche. Während diese brutale Gewalt später gering geschätzt wurde, conflict die Marter damals Anlass für große öffentliche und populäre Spektakel. Sie struggle ein politisches Ritual. Die Marterstrafe erzeugte eine bestimmte Menge an körperlichen Schmerzen und sollte bewußt nicht sofort töten.

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Die globale Konfiguration politischer Kulturen: Eine by Sophia Schubert

By Sophia Schubert

Lässt sich das globale Muster politisch folgenreicher Kultur/en eher als Einheit, Vielfalt oder Hybridität beschreiben? Diese Frage befeuert die soziologische Debatte um kulturelle Globalisierung, Kulturkreise und international mélange ebenso wie die politiktheoretische Universalismus-Relativismus-Kontroverse. Sophia Schubert etabliert zu deren konzeptuell präziser und systematischer empirischer Bearbeitung ein eigener Forschungsstrang im Paradigma der politischen Kultur : die ‚Diversitätsforschung’. Der zentrale Befund der Analysen lautet, dass derzeit keine der drei theoretischen Positionen (Einheit, Diversität, Hybridität) alleine zur Interpretation der globalen Konfiguration politischer Kulturen ausreicht. Sie sind komplementär. ​

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Probleme mit der Pflegedokumentation: Der Pflegebericht by Sebastian Krug

By Sebastian Krug

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pflegemanagement / Sozialmanagement, notice: 1,0, Katholische Fachhochschule Mainz (Fachbereich Pflege und Gesundheit), Veranstaltung: Seminar „Organisationssoziologie" - Pflegeprozess, thirteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Für die Bewertung und Einschätzung von Pflegeprozessen hat die Pflegedokumentation eine entscheidende Bedeutung. Anhand ihrer lassen sich Qualität und Probleme der konkret vorgenommenen Pflegetätigkeiten am Patienten nachvollziehen und sowohl rückblickend bewerten als auch für die Zukunft verbessern und planen. Die Pflegedokumentation ist als Informationsmedium für alle an der Pflege Beteiligten nicht mehr wegzudenken. Aus juristischer Sicht ist sie erst seit wenigen Jahren verbindlich. Seitdem hat sich eine bedeutende Diskussion um die Dokumentation entwickelt, wobei sich zeigt, dass die theoretische Aufgabe und Bedeutung von Pflegenden meist nicht in der Weise wahrgenommen wird, wie dies eigentlich wünschenswert wäre. Oft kommt es auch zu Formen der Implementierung der Pflegedokumentation, die den Sinn einer solchen nicht mehr erfüllen. Dies stellt ein grundsätzliches challenge im Alltag der Pflege aber auch für die Pflegewissenschaft dar, der es um die Umsetzung ihrer Erkenntnisse geht. Ich möchte daher folgenden Fragen im Zusammenhang der Dokumentation nachgehen: Warum sollte überhaupt dokumentiert werden? Woher stammen die Probleme bei der Umsetzung? Weshalb und in welcher Weise treten diese Probleme auf? Und schließlich: Wie könnten sie zu beheben sein? Dazu werde ich die in der Literatur gegebenen Erklärungen heranziehen und darstellen. Abschließend werde ich einige Vorschläge zur besseren Umsetzung der Pflegedokumentation diskutieren und kritisch dazu Stellung nehmen. Hierbei ist mir das Projekt der Musterdokumentation der AOK aufgefallen, dem ich mich besonders widmen.

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Das Paradies ist die Hölle: Meine Reise zu den letzten by Nahuel Lopez

By Nahuel Lopez

Der Kampf eines indigenen Volkes gegen seine Vernichtung

Nahuel Lopez, der seine Wurzeln in Chile hat, dem Land der Mapuche-Indiander, erzählt Geschichten von Menschen, denen er begegnet ist, bei denen er gewohnt, mit denen er Freundschaft geschlossen hat. Menschen vom Stamm der Mapuche, einem südamerikanischen, vom Aussterben bedrohten Indianer-Volk. Sie kämpfen einen aussichtslosen Kampf gegen eine gnadenlose Gesellschaft, in der für sie kein Platz mehr zu sein scheint. Die Mapuche gehören zu den Ärmsten der Armen, sie haben keine foyer, keine Waffen, keine Rechte – sie haben nur sich selbst, ihren Glauben und ihren Willen zu überleben. Diesen Menschen will Nahuel Lopez mit diesem Buch eine Stimme geben, den Skandal der Menschenrechtsverletzung publik machen und so einen Funken Hoffnung säen.

Ein ergreifendes Buch mit einer humanitären Botschaft
Mit zahlreichen Fotos

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Rassenhygiene und Euthanasie im Dritten Reich (German by Christopher Schöne,Marion Luger,Nina Krull

By Christopher Schöne,Marion Luger,Nina Krull

Fachbuch aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, , Sprache: Deutsch, summary: Zu den Opfern des Nationalsozialismus gehörten auch körperlich und geistig behinderte Menschen. guy bezeichnete sie als „lebensunwert“ und bildete aus dieser Anschauung die Grundlage für zahllose Verbrechen: Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ verhinderte zunächst Eheschließungen zwischen gesunden und behinderten Menschen, um später Zwangsterilisationen und die Ermordung Hunderttausender unter dem Deckmantel der Euthanasie zu rechtfertigen.

Der vorliegende Band beleuchtet das Verständnis von Rassenhygiene im Dritten Reich und stellt die Ursachen und Durchführung der Euthanasiemaßnahmen dar, insbesondere die Kindereuthanasie und die Aktion T4. Ein weiterer Schwerpunkt ist das nationalsozialistische Körperverständnis und die damit verbundene Rechtfertigung grausamer Experimente an „minderwertigen“ Menschen.

Aus dem Inhalt:
Rassenhygiene und Sozialdarwinismus
Humanexperimente
Zwangssterilisation
Euthanasie
Aktion T4

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Analyse der Einstellungen zum Schwangerschaftsabbruch in by Erik Buder

By Erik Buder

Forschungsarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, be aware: 2,0, Technische Universität Dresden (Soziologie), Veranstaltung: Makrosoziologische Datenanalyse, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Befürworten Männer einen Schwangerschaftsabbruch eher als Frauen oder umgekehrt? Tendieren westdeutsche Frauen dazu ein solches Verhalten zu verurteilen beziehungsweise zu tolerieren? Gibt es Unterschiede zwischen den alten- und neuen Bundesländern innerhalb dieser Diskussion? was once sind die Ursachen und Einflüsse für bestehende Differenzen? Diese und ähnliche Fragen und Gedanken reflektieren den Untersuchungsgegenstand der folgenden Zeilen zutreffend.

Der Schwangerschaftsabbruch als soziale Verhaltensweise und gesellschaftsstrukturierendes aspect rückt hierbei in den Zenit der Betrachtung. Von Interesse sind allerdings nicht die tatsächlichen durchgeführten Aborte, sondern vielmehr die öffentliche Meinung zu dieser Thematik. Genauer gesagt, soll die Befürwortung für den Schwangerschaftsabbruch skizziert und Besonderheiten zwischen den Geschlechtern, sowie ost- und westdeutschen Bürgern dargestellt und analysiert werden. Dabei orientiert sich das Vorhaben weniger an klassischen deutschen Beobachtungen, wie zum Beispiel, jenen von Achim Koch oder Reinhard Wittenberg, sondern es unternimmt den Versuch der Replikation einer Studie einer amerikanischen Wissenschaftlerin, welche sich bereits wiederholend mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat.

Ihr identify, Lee Ann Banaszak, prägt somit das Gesicht dieses Aufsatzes, da die hier gewonnen Erkenntnisse in direktem Zusammenhang und Vergleich mit ihrer Studie wirken und das thematisierte second mit aktueller Datengrundlage nachzeichnen.

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Um Leben und Tod: Wie weit darf man gehen, um das Leben by Ortwin Ennigkeit,Barbara Höhn

By Ortwin Ennigkeit,Barbara Höhn

Ein Ermittler trifft die schwerste Entscheidung seines Lebens

Ein style ist verschwunden, und der Entführer weigert sich auch nach tagelangen Verhören, den Aufenthaltsort des Jungen zu verraten. Die Ermittler, die um das Leben des Kindes fürchten, drohen ihm schließlich Gewalt an, sollte er nicht endlich das Versteck preisgeben. Sie haben zwischen dem Recht des Opfers auf Leben und dem Recht des Täters auf körperliche Unversehrtheit abgewägt – und entschieden. Doch wie weit darf guy gehen, um das Leben eines Kindes zu retten?

Noch nie hat es einen Fall wie diesen gegeben: Nach tagelangen Vernehmungen hatte Kriminalhauptkommissar Ortwin Ennigkeit auf Weisung des Frankfurter Polizeivizepräsidenten Wolfgang Daschner dem Entführer des elfjährigen Jakob von Metzler die »Zufügung von Schmerzen« angedroht, falls er nicht endlich das Versteck des Kindes verrate. Zur tatsächlichen Anwendung von Gewalt kam es nicht, die Drohung genügte. Doch die Hoffnung, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen und Jakobs Leben zu retten, erfüllte sich nicht: Magnus Gäfgen hatte den Jungen bereits unmittelbar nach der Entführung getötet. In der Folge entbrannte eine beispiellose rechtspolitische Diskussion über »Folter«: In wahren Leserbrieffluten wurden die Ermittler als Helden gefeiert, während sie sich vor Gericht wegen Verletzung der Menschenwürde verantworten mussten.

Zum ersten Mal erzählt der Ermittler Ortwin Ennigkeit von der schwersten Entscheidung seines Lebens: used to be wiegt schwerer? Die Menschenwürde des Tatverdächtigen oder die Menschenwürde des entführten Kindes?

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Neue Managementkonzepte - neue Chancen oder Barrieren für by Cezary Trzcinski

By Cezary Trzcinski

Diplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, supplier, be aware: intestine, Ruhr-Universität Bochum (Fakultät für Sozialwissenschaft), Sprache: Deutsch, summary: Die Wirtschaft der westlichen Industrieländer befindet sich ohne Zweifel an einem Wendepunkt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und die Führungsposition zu verteidigen, werden seit einigen Jahren neuartige administration- und Produktionskonzepte getestet und eingeführt, die in vielen Fällen auf die japanische Erfahrungen zurückgreifen.

Die neuen Technologien und damit verbundene neue Produktionsmethoden werden von sozialstrukturellen Veränderungen begleitet. Die bisher benachteiligten Gesellschaftsgruppen - vor allem Frauen - kämpfen selbstbewußt und mit zunehmendem Erfolg um soziale und berufliche Gleichstellung. Die Abkehr von den alten fordistisch-tayloristischen Verwaltungs- und Produktionsmodellen muss aus dieser Hinsicht als eine neue Herausforderung gesehen werden.

Es ist meiner Ansicht nach als Ausgangspunkt der Überlegungen notwendig, sich zuerst mit dem gesamtgesellschaftlichen Kontext der Frauenbenachteiligung zu beschäftigen - speziell aber arbeitsmarktbezogen. Die neuen Managementkonzepte entstehen nicht im Vakuum, sie sind eben in dem existierenden sozialen Umfeld verankert und durch dieses determiniert.

Alle neuen Managementkonzepte zu berücksichtigen ist im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich. Aus diesem Grund habe ich mich auf die Konzepte, die meiner Meinung nach (1) repräsentativ und (2) relativ etabliert sind konzentriert, um mit deren Hilfe Eckpunkte und Entwicklungen aufzuzeigen, die charakteristisch für den gegenwärtigen Diskussionstand sind; einen besonderen Augenmerk habe ich dabei auf die Entwicklungen in Deutschland gerichtet. Anschließend halte ich für sinnvoll auch einige alternativen Konzepte darzustellen, die auf computergestützter Kommunikation aufbauen und höchstwahrscheinlich wegweisend für die Zukunft sind.

Am Rande dieser Arbeit möchte ich erwähnen, dass sich schwerpunktmäßig Unterschiede zwischen zwei folgenden Betrachtungsebenen ergeben: einer technikorientierten (Einsatz neuer Technologien, computergestützte Produktions- und Distributionsverfahren usw.) sowie einer, die auf Entwicklungen im Bereich von Managementtheorien zurückgreift. In meiner Arbeit dient die zweite Betrachtungsebene als Orientierungspunkt, und zwar wegen der stärker ausgeprägten sozialpolitischen Komponenten.

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