Schattenspiele: Das Milliardengeschäft mit manipulierten by Brett Forrest,Berni Mayer,Nicole Hölsken,Olaf Bentkämper

By Brett Forrest,Berni Mayer,Nicole Hölsken,Olaf Bentkämper

Geld schießt eben doch Tore!

Mit der Verbreitung des Internets ist der Markt für Sportwetten rapide gewachsen. Die jährlichen Umsätze liegen im Billionenbereich. Rund siebzig Prozent davon entfallen auf eine einzige Sportart: Fußball! Diese enormen Geldsummen haben das organisierte Verbrechen auf den Plan gerufen. Im Jahr 2013 gab Europol bekannt, dass allein seit 2008 über seven hundred internationale Partien manipuliert wurden. Kein Spiel ist sicher – selbst im Umfeld der FIFA-Weltmeisterschaft sind die Betrüger aktiv. Jahrelang blieben die Wettsyndikate unter dem Radar der Strafverfolgung und konnten so ihren Einfluss festigen. Doch ein Mann hat beschlossen, dem Betrug ein Ende zu setzen: Chris Eaton, ein dickköpfiger Australier, langjähriger Interpol-Agent und ehemaliger Sicherheitschef der FIFA. Der Journalist Brett Forrest begleitet Eaton auf seinem Weg vom einfachen Polizisten zum foreign agierenden Ermittler – und auf der Jagd nach den Schattenmännern, die den Fußball bedrohen: Kriminelle, die unter falscher Indentität quer durch die Welt reisen und im Autrag der Wettmafia Einfluss auf Spieler, golf equipment und Verbände nehmen.

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Einfluss kultureller Traumatisierung auf die nationale by Saskia Eichstädt

By Saskia Eichstädt

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, observe: 1, Justus-Liebig-Universität Gießen, eight Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Der 60. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges erlebte mediales Interesse, das sehr großes Ausmaß einnahm. Diese Aufmerksamkeit, die vor allem den Opfern des Holocaust beigemessen wird, macht deutlich, was once es bedeutet wenn Teile des kollektiven Gedächtnisses einer country oder Gemeinschaft in die Geschichte übergehen.
Der Holocaust, den der Historiker Dan Diner einmal als „die ungeschriebene Verfassung der Bundesrepublik Deutschland“ beschrieben hatte, ist Teil der nationalen Identität der Deutschen geworden. Die Deutschen gelten seitdem als Täternation, die die Verantwortung für die Ermordung von Millionen jüdischer Menschen tragen müssen. Etliche öffentliche Auseinandersetzungen um den Begriff Täternation machen deutlich, dass die furchtbaren Ereignisse während des Holocaust tief in die nationale Identität der Deutschen eingebrannt sind und der Versuch bzw. das Bemühen, von diesem Stigma los zu kommen, eines der stärksten cause der deutschen Geschichte und Politik bildet.
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Entstehung und Entwicklung des Tätertraumas, das bis heute teilweise die Identität der Deutschen prägt. Im Verlauf wird geklärt werden, inwiefern die Deutschen während und nach dem Holocaust daran beteiligt waren, dieses kollektive Trauma zu akzeptieren und zu verarbeiten.
Im Mittelpunkt dieser Arbeit werden die deutschen Täter stehen und der Versuch, die nationale Identität im Nachkriegsdeutschland als kollektives Trauma zu interpretieren.
Zunächst einmal wird jedoch der Traumabegriff allgemein erörtert. Durch Unfälle, Kriegserfahrungen oder Unglücke jeglicher artwork können Traumata entstehen und lassen die betroffenen Menschen jeden Alters mit großen und scheinbar unheilbaren Wunden zurück. Die gesunde Entwicklung wird dadurch empfindlich und mit weit reichenden Folgen gestört. Es wird geklärt was once ein Trauma ist, wie es entsteht und welche Folgen für die betroffenen Personen entstehen können.

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Die McDonaldisierung der Gesellschaft: Neuer by Christina Rokoss

By Christina Rokoss

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, corporation, word: 2,0, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Theorien und Methoden der Arbeits- und Organisationsforschung, Sprache: Deutsch, summary: Der Begriff „McDonaldisierung“ wurde von dem amerikanischen Soziologen George Ritzer geprägt. Dieser versteht darunter einen Vorgang, in dem die Gesellschaft immer mehr, in der Fast-Food-Branche übliche Vorgehensweisen und Eigenschaften übernimmt und somit selbst zu einer paintings Fast-Food-Restaurant wird – eben mcdonaldisiert wird. Ritzer wählte McDonalds als Inbegriff dieses Prozesses aus, da diese Kette den weltweit größten Erfolg zu verbuchen hat und als eines der ersten Fast-Food-Restaurants mit extremen Rationalisierungsmaßnahmen begann. Ritzer selbst versucht, mit dem Begriff eine neue Entwicklung innerhalb der Rationalisierungs- und der Globalisierungsprozesse darzu-stellen, doch ist dies wirklich so? Kennzeichnet die McDonaldisierung wirklich etwas Neues, oder beschreibt sie einfach nur Rationalisierung und Globalisierung, vermischt mit ein wenig Amerikanisierung? Genau dieser Frage soll im Rahmen der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden. Es soll untersucht werden, ob George Ritzer tatsächlich einen eigenständigen Begriff entwickelt hat, der etwas wirklich Neues darstellt.
Um dies zu untersuchen werden zunächst die drei Begriffe, aus denen sich die McDonaldisierung möglicherweise zusammensetzt, näher definiert. Dies sind wie schon erwähnt die Rationalisierung (1.1), Amerikani-sierung (1.2) und die Globalisierung (1.3). Anschließend wird der Begriff der McDonaldisierung vorgestellt, indem die vier von Ritzer aufgestellten Kernpunkte Effizienz (2.1.1), Berechenbarkeit (2.1.2), Vorhersagbarkeit (2.1.3) und Kontrolle (2.1.4) näher erläutert werden. Dabei soll immer erst Ritzers Ansicht vorgestellt werden, bevor in einem kurzen Zwischen-fazit schon einmal der Neuwert seiner Aussagen untersucht wird. Danach werden die Veränderungen, die die McDonaldisierung für das gesellschaftliche Leben mit sich bringt, dargestellt, zunächst die positiven Auswirkungen (2.2.1), dann die negativen (2.2.2). Außerdem sollen von George Ritzer gegebene Ratschläge zum Umgang mit der McDonaldi-sierung kurz vorgestellt werden (2.2.3), bevor in einem abschließenden Fazit noch einmal die wichtigsten Punkte der Arbeit kritisch zusammengefasst werden.

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Bildung unter Bedingungen kultureller Pluralität (German by Florian von Rosenberg,Alexander Geimer

By Florian von Rosenberg,Alexander Geimer

Die Beiträge dieses Bandes erlauben einen Blick über die Vielfalt der theoretischen Kontextuierungen von und methodologischen Zugänge zu kultureller Pluralität – es sind verschiedene Ansätze aus der Allgemeinen Erziehungs-wissenschaft, der Erwachsenenbildung, der Migrationspädagogik und der Medienbildung versammelt, deren bildungs- und kulturtheoretische Rahmungen sich teilweise gegenüberstehen, teilweise einander aber auch ergänzen und wechselseitig differenzieren können. Durch die vielschichtigen Zugriffe des Bandes wird die Debatte um Bildung unter den Bedingungen kultureller Pluralität bereichert, fortgeführt und differenziert.

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Minderheitenpolitik in Ostmitteleuropa im Prozess der by Christoph Schnellbach

By Christoph Schnellbach

Die Frage nach dem „richtigen“ Umgang mit Minderheiten hat die europäische Staatenwelt seit jeher beschäftigt. Das challenge „Mehrheit-Minderheit“ im Nationalstaat des 20. Jahrhunderts trat in vielen Erscheinungsformen hervor und sorgte nicht selten für erheblichen gesellschaftlichen und internationalen Konfliktstoff. Doch auch trotz der fortschreitenden europäischen Integration im 21. Jahrhundert haben Minderheitenfragen in vielen Teilen Europas nichts von ihrer Brisanz verloren.

Politikwissenschaftler Christoph Schnellbach untersucht die Politik der Europäischen Union bezüglich ethnischer und nationaler Minderheiten. Dabei werden die Entwicklungsstufen der EU-Minderheitenpolitik nachgezeichnet und problematisiert. Der Autor widmet sich insbesondere der Frage, wie das Beitrittskriterium „Achtung und Schutz von Minderheiten“ einerseits von der european ausgestaltet und andererseits von den Beitrittsländern im Zuge der Osterweiterung interpretiert und umgesetzt wurde. Anhand der Fallbeispiele Ungarn und Slowakei werden dabei Rückschlüsse auf die (Post-)Konditionalität im EU-Erweiterungsprozess gezogen.

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Religiöse Bildung im öffentlichen Interesse: Analysen zum by Henning Schluß,Tina Hascher

By Henning Schluß,Tina Hascher

„Was ich selbst bereitwillig eingestanden habe als tief im Charakter der faith liegend, das Bestreben, Proselyten machen zu wollen aus den Ungläubigen, das ist es doch nicht, was once mich jetzt antreibt, auch über die Bildung der Menschen zu dieser erhabenen Anlage und über ihre Bedingungen zu Euch zu reden“ (Schleiermacher 1799/1983, S. 121). Daniel Friedrich Ernst Schleiermacher beschreibt zu Beginn seiner dritten Rede über die faith, die er an die „Gebildeten unter ihren Verächtern“ richtet und die die Bildung zur faith zum Thema hat, ein challenge, das für die Thema- sierung der faith im säkularen Zusammenhang charakteristisch ist. Beim Thema der Bildung zur faith ist aus der religiösen Binnenperspektive ein- gestehen, dass es im „Charakter der faith“ liegt, Proselyten machen zu w- len. Eine solche Perspektive, die aus einer faith heraus eingenommen wird, kann jedoch kaum allgemeingültige Gründe hervorbringen – so die implizite Befürchtung. Vielmehr wird sie unter dem Vorbehalt stehen, Predigt zu sein, die der Erbauung der Gläubigen dient oder aber der project, die die Ungläubigen auf ihre Seite zu ziehen sucht. Schleiermacher sucht deshalb einen anderen Ausgangspunkt, den er sich für seine Reden wählt. Er nimmt selbst einen säkularen, nämlich bildungstheore- schen Standpunkt ein, von dem aus er für die Bildung zur faith argumentiert. Allerdings ist die Scheidung in den Theologen und den Bildungstheoretiker Schleiermacher in dieser Rede längst nicht so eindeutig, wie es der einleitend zitierte Satz nahelegen könnte. Immer wieder treten Argumentationslinien her- 1 vor, die eine deutlich religiöse Einfärbung aufweisen.

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Transformationsprozesse und Probleme im Vergleich: by Judith Kornprobst

By Judith Kornprobst

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, word: 1,0, Universität Regensburg, fifty five Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1991 machte für die Nachfolgestaaten der UdSSR- wenn auch nicht immer freiwillig- den Weg frei sich einem grundlegenden Transformationsprozess- weg vom method des Kommunismus hin zur Marktwirtschaft und zur Demokratie- zu unterziehen. Dafür sind gewisse Maßnahmen unabdingbar. Über die Reihenfolge der einzelnen Schritte teilen sich die Meinungen [Vgl. JAEGER (1995, S. 16).]. Die Liberalisierung der Märkte dient dazu vor allem dazu die Funktion des Preises als Knappheitsindikator wieder herzustellen. Dabei müssen staatliche Barrieren und Eingriffe so weit als möglich abgebaut werden. Staatliches Eigentum muss nach und nach privatisiert werden. Da Transformationsprozesse zunächst immer eine Verschlechterung der allgemeinen Lebensbedingungen herbeiführen, muss in dieser Zeit die Stabilisierung der Wirtschaft eine Hauptaufgabe der Akteure sein. Dabei muss auch an den Aufbau eines sozialen Sicherheitsnetzes gedacht werden. Neben der wirtschaftlichen Umstrukturierung umfasst die Transformation auch den politischen Bereich. Eine Demokratie kann nur entstehen, wenn die dafür nötigen Rahmenbedingungen gesetzlich verankert sind. Die einzelnen Institutionen müssen dabei voneinander unabhängig werden. Gewaltenteilung von Exekutive, Judikative und Legislative sowie eine unabhängige Zentralbank sind dabei notwendig. Diese soll die Geldsteuerung nicht nach politischen Interessen sondern nach den Erfordernissen auf dem Markt steuern. Transformation kann jedoch nicht als Imitation bekannter marktwirtschaftlicher Regeln verstanden werden, denn hierfür müsste eine homogene Welt vorliegen. In der Realität unterscheiden sich jedoch die Länder in vielerlei Hinsicht. Entscheidend sind dabei vor allem die kulturellen Unterschiede der Länder. Vorhandene Gewohnheiten, Sitten und Gebräuche im jeweiligen Transformationsland müssen in gleichem Maße beim Transformationsprozess berücksichtigt werden wie der Stand der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes [WROBEL (2001, S. 23).]. Die beiden zentralasiatischen Staaten, die hier betrachtet werden, hatten im Jahr 1991 ähnliche Ausgangsbedingungen, aber unterscheiden sich doch gravierend bei ihrer heutigen Betrachtung. Die Beschaffung von Informationen für diese Länder erwies sich nicht immer als leicht. Aktuelle Zahlen und Entwicklungen stellten weniger das challenge dar. Schwierig, vor allem für Tadschikistan, battle es, Beschreibungen von den einzelnen Transformationsschritten zu erhalten. Der Grund dafür dürfte wohl der Bürgerkrieg sein. Im Folgenden werden diese zunächst beschrieben und dann auf die vorhandenen und dadurch entstandenen Probleme der beiden zentralasiatischen Länder Kasachstan und Tadschikistan eingegangen. Darauf folgt noch ein Vergleich der beiden Transformationsprozesse mit einer kritischen Beurteilung.

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Die alternde Gesellschaft, oder: Die Feminisierung des by Milena Pollmanns

By Milena Pollmanns

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, observe: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, summary: Das Altsein und das fortschreitende Älterwerden sind in unserer heutigen Gesellschaft ein an Bedeutung gewinnender Bestandteil des Lebens, und es wird bereits zwischen jungen Alten, alten Alten und Hochaltrigen unterschieden. Noch vor etwa two hundred Jahren warfare die Lebenserwartung deutlich geringer, die Lebensphase des Alters somit kürzer und in Bezug auf das Verhältnis der drei Altersgruppen (Kinder bzw. Heranwachsende, Erwachsene und alte Menschen) gab es einen niedrigen Altersdurchschnitt, used to be bedeutet, dass es mehr junge als alte Menschen gab. Heutzutage gewinnt die Lebensphase des Alters an Bedeutung, da sie sich ausweitet, und alte Menschen somit immer älter werden. Zukunftsprognosen bestätigen diesen Verlauf, bei dem der Altersdurchschnitt steigen wird und die Bevölkerungszahl sinken wird. Die hat zur Folge, dass es immer mehr alte Menschen und immer weniger junge Menschen in Deutschland geben wird. Zudem besteht die Altersgesellschaft zum größten Teil aus Frauen. Dies ist auf die unterschiedlichen Lebenserwartungen von Frauen und Männern zurückzuführen. Diese zwei traits zeichnen sich bereits heute ab. Doch was once für Folgen hat dieser bereits bestehende development, der sich in den kommenden Jahrzehnten noch verstärken wird? Diese Arbeit wird diese Fragestellung mit besonderer Konzentration auf die Lebenssituation älterer Frauen bearbeiten, und erläutern, welchen wesentlichen Herausforderungen sich ältere Frauen stellen müssen, und wie hierzu künftige Lösungsansätze bzw. Präventionsmaßnahmen aussehen können. Denn vor allem Frauen sind von den Problemen des Alters betroffen und haben es deutlich schwerer als Männer (Backes 2002: 130).

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Soziologie im Nationalsozialismus zwischen Wissenschaft und by Sonja Schnitzler

By Sonja Schnitzler

Elisabeth Pfeil trieb als verantwortliche Schriftleiterin des „Archiv für Bevölkerungswissenschaft und Bevölkerungspolitik“ im Kontext der NS-Bevölkerungspolitik und in fachlicher Abgrenzung zur Rassenbiologie die Professionalisierung bevölkerungssoziologischer Ansätze voran. Dass sie in der westdeutschen Nachkriegssoziologie reüssieren konnte, beruht auf ihren im Nationalsozialismus erworbenen Kompetenzen im Rahmen einer sich noch ausdifferenzierenden Disziplin. Sonja Schnitzler untersucht wissenschaftshistoriographisch und wissenschaftssoziologisch die Modernisierung des soziologischen Bevölkerungsbegriffs über seine Empirisierung anhand Elisabeth Pfeils Implementierung der Soziologie im „Blauen Archiv“.

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Wie funktioniert eine Gruppe? Gruppenmodelle nach Tuckman by Antje Kreher

By Antje Kreher

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, be aware: 1,3, Fachhochschule Jena, Veranstaltung: Kulturelle Kommunikation, Sprache: Deutsch, summary: In Rahmen meines Studiums beziehungsweise meiner beruflichen Praxis habe ichschon sehr oft mit Gruppen im Arbeitsfeld der Jugend- und Erwachsenenbildungzusammengearbeitet. In einigen Projekten ist dabei aber aufgefallen, dass inverschieden Zusammenhängen mit Gruppen eher nach einem gewissen Bauchgefühl gearbeitet wurde, statt mit einer handlungsleitenden Theorie.Gerade aber vor diesem Hintergrund gewinnt das Wesen und die Funktionsweisevon Gruppen sowie der Blick auf die moderierende Funktion des Gruppenleitersan Aktualität für eine sozialpädagogische Praxis im Bereich der sozialenKommunikation.Deshalb möchte ich mich in der folgenden Arbeit näher mit der Funktionsweisevon Gruppen und deren Entwicklungsprozessen auseinandersetzen. Ich möchtemir hierzu Fragen stellen wie: used to be hierbei deren handlungsleitenden Maximensind? Welche Modelle Funktionen und Prozesse von Gruppen beschreiben? Undin diesem Zusammenhang: Welche Aufgaben stellen sich hierbei an die Leitungvon Gruppen?Da die Literatur zum Thema Gruppenarbeit und deren zugehörigen Modellen einfast unüberschaubares Ausmaß annimmt, beschränke ich mich bei derBeschreibung des theoretischen Rahmens einerseits auf das Modell derThemenzentrierten Interaktion von Ruth Cohn, da diese ein spezifischesganzheitliches Gefühl für das Innenleben der Gruppe vermittelt und anderseitsgerade auf das Modell der Gruppenphasen von Tuckman, der hier meinerAnsicht nach das Wesentlichste der Gruppenentwicklung in einen Modell derEntwicklungsphasen einer Gruppe beschrieben hat. Aus meiner Sicht stellenbeide Modelle ganz elementar die Grundlagen und erstes Handwerkszeug für dieArbeit mit Gruppen in der Bildungsarbeit dar.

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